

Jackal (Kig-Yar)
Die Große Armee der Allianz ist voll von den unterschiedlichsten Spezies, die man sich überhaupt vorstellen kann. Während die Sangheili den heiligen Krieg gegen die Menschen für die San ‘Shyuum bestreiten, dienen die Unggoy und Kig-Yar lediglich als Kanonenfutter. Die Yanme’e sind flink und die Lekgolo stark, selbst die Jiralhanae hätte Probleme mit ihnen. Zusätzlich versorgen die Huragok die Rassen mit wertvoller Technologie, damit diese ihren Krieg bestreiten können.
Übersicht
Wie auch die Unggoy gehören die Kig-Yar zur Arbeiterklasse der Allianz. Beide Spezies werden oft gemeinsam in den Kampf geschickt, weil sie sich gut ergänzen.
Geschwindigkeit, technische Ausrüstung und Grausamkeit machen den Kig-Yar jedoch zum gefährlicheren Gegner.
Obwohl sie eigentlich auf gleicher Ebene wie die Unggoy angesiedelt waren, fühlten sich doch beide Gattungen den der jeweils anderen überlegen.
Die Kig-Yar-Heimatwelt ist der primäre Satellit des Planeten Chu’ot, der sich innerhalb des gewaltigen Asteroidengürtels dieses Systems befindet. Ein singulärer Äquatorialozean, spärlicher Vulkanismus und das nahezu vollständige Fehlen von Vereisung kennzeichnen diese Welt.
Nur etwa zwei Drittel aller Kig-Yar, die noch im Y’Deio-System leben, sehen in Eyan ihre Heimat.
Viele haben sich seit ihrem ersten Kontakt mit der Allianz dazu entschlossen, auf kleineren Planeten innerhalb des Asteroidengürtels zu leben.
Der Unterschied zu den weiblichen Kig-Yar bestand im Groben darin, dass die Männchen Dornen auf ihrem Hinterkopf besaßen, die je nach ihrer Laune die Farbe wechselten.
Bei den Weibchen war der Nacken und die Schultern mit einer dunkelbraunen Hornhaut überzogen, die als natürliche Rüstung dienten, um die Frauen vor Nackenbissen zu schützen, die zum Geschlechtsritual der Kig-Yar gehörten.
Die Jungen dieser Spezies werden danach in Eiern einem Nest ausgebrütet.
Die Kig-Yar waren schon immer Piraten gewesen.
Lange vor Ankunft der Allianz segelten sie durch tropische Meere und überfielen andere Stämme auf der Suche nach Nahrung und Gefährten. Als die Bevölkerung wuchs und die Unterschiede zwischen den Stämmen schwanden, begannen sie zu kooperieren und erfanden schließlich Raumschiffe, die sie von ihrem Planeten wegbrachten.
Doch einige Stämme erinnerten sich bei der Betrachtung der endlosen See des Weltraums an die alten Zeiten und wurden erneut zu Piraten.
Diese erwiesen sich zunächst als die einzig effektive Verteidigung gegen die Allianz, aber auch sie konnten sich ihr nicht Dauer widersetzen. Ihre Kommandanten waren gezwungen, sich den Allianz-Ministerien unterzuordnen, sonst hätten sie ihre Schiffe und ihr Leben verloren.
Zwar bilden die Kig-Yar eine Kaste am unteren Ende der Hierarchie der Allianz, aber sie erwecken auch den Anschein einer separaten Einheit, die unabhängig innerhalb des Staates existiert.
Kein Mitglied dieser abhängigen Spezies verfügt über direkte Repräsentanten im Hohen Rat, stattdessen werden ihre ,Interessen und Angelegenheiten‘ vom Ministerium für Zusammenarbeit vertreten.
Während andere ziemlich offen und erfolglos gegen Ungerechtigkeiten wie diese protestiert haben, greifen die Kig-Yar zu einer eher pragmatischen Form des Widerstands, indem sie Ressourcen für ihre im Exil lebenden Brüder abzweigten.
Ob die Mächtigen der Allianz beschlossen haben, die diebischen Aktivitäten zu übersehen, oder ob sie die Eskapaden im Labyrinth der Bürokratie bisher unbemerkt bleiben konnten, ist nicht genau bekannt.
Ursprünglich war es geplant, dass die Kig-Yar anstelle der Unggoy als Fußsoldaten der Allianz eigesetzt werden sollten, aber ihr Temperament machte diesen Wechsel undurchführbar.
Stattdessen wurden sie als Kundschafter oder in speziellen Kommando-Gruppen eingesetzt.
Auf Diese Weise kommen ihre außergewöhnliche Sinnesschärfe und ihre körperliches Können besser zur Geltung als beim Einsatz in Kampftruppenverbanden.
Sie sind oft in defensiven Positionen hinter ihren markanten Energie-Schilden zu finden. Ein gut eingesetztes Schild macht einen Schakal zu einem schweren Ziel, doch die Einkerbung, die sie benutzen um das Feuer zu erwidern, bietet einen schwachen Punkt in der Deckung.
Kig-Yar waren vielleicht geniale Schützen und extrem hinterhältig, aber das macht sie noch lange nicht zu exzellenten Heckenschützen – dazu waren sie ein bisschen zu blutrünstig.
Kig-Yar finden auch als Ersatz-Polizeikräfte in besetzten Gebieten Verwendung, wobei sie in dieser Position normalerweise von Repräsentanten einer der höheren Kasten beaufsichtigt werden.
Die Führer der Allianz fanden, dass die konstant ausgestrahlte Bedrohung durch ihr räuberisches Wesen der Kig-Yar sie für diese Aufgabe prädestinierte.
Die Unggoy sind der festen Überzeugung, dass die Kig-Yar im System der Allianz unter ihnen stehen und sie beharren auf ihren Irrglauben. Tatsächlich aber stehen die Kig-Yar über den Unggoy, wenn auch nur geringfügig.
Denn sie sind zäher, flinker, sehen besser und sind intelligenter als die Gassauger, wie sie die Unggoy beleidigender weise nennen. Sollte es wie wichtigen Arbeiten und Aufgaben zu Verzögerungen kommen, obliegt es den Kig-Yar-Todesschwadronen Todesurteile auszusprechen und auszuführen, um die Disziplin zwischen Sangheili-Aufsehern und Unggoy zu wahren.
Auf dem Schlachtfeld gehen sie jedoch dezenter zur Sache. Sie tragen Abwehrhandschuhe, die einen tellerförmigen Energieschild erzeugen, der sie vor dem Feindfeuer schützt. Um ihre herausragenden Sehfähigkeiten optimal zu nutzen übertragen die Sangheili die Kig-Yar häufig mit Scharfschützen-Aufgaben, weshalb diese Wesen eher zu Karabinern und Strahlengewehren greifen, als zu Plasmapistolen.
Typische Namen bei den Kig-Yar waren zum Beispiel Jak, Bok oder Zhar. In der Hegemonie dieser vogelähnlichen Wesen spielt das Geschlecht keine Rolle, wie beispielsweise bei den Sangheili, wo die männlichen Krieger das Oberhaupt darstellten. Bei den Kig-Yar war unter anderem Chur’R-Yar ein gutes Beispiel. Sie war die Schiffsmeisterin der Geringfügige Übertretung gewesen, dass die Menschen entdeckt hatte.
Kommentare
Suche
Inhaltsverzeichnis
Kontakt
Vorschlag einreichen
Du vermisst einen wichtigen Eintrag in der Halopedia? Reiche deinen Vorschlag beim Halo Base Team ein! > Kontakt
































Da sich die Schakale selbst aber Kig-Yar nennen bleibt es vorerst dabei ;)